Militärgeschichtliche Sammlung Kommando Heer
Von-Hardenberg-Kaserne
Prötzeler Chaussee 25
15344 Strausberg
Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Garnisonstadt von der altpreußischen Armee bis zur heutigen Bundeswehr. Die Facetten der deutschen Militärgeschichte werden anhand der Wechselwirkungen von Militär, Staat und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart und mithilfe einer Auswahl originaler Exponate dargestellt.
Das Kommando Heer ist als Höhere Kommandobehörde für die Führung der deutschen Landstreitkräfte verantwortlich. Als Arbeitsstab seines Inspekteurs führt es alle Divisionen und multinationalen Anteile. Seit 2013 ist es in der von-Hardenberg-Kaserne im brandenburgischen Strausberg nahe Berlin untergebracht und hat 2019 eine Militärgeschichtliche Sammlung zur Standortgeschichte eröffnet.
Blick in einen der Ausstellungsbereiche der MGS am Kommando Heer
Bundeswehr/PIZ Heer, Mario BährDie Militärgeschichtliche Sammlung am Kommando Heer führt anhand ausgewählter Exponate durch die wechselvolle Geschichte der Kaserne in Strausberg-Nord. Dabei wird ausführlich über die Entstehung der Kaserne als Luftwaffenstandort im Vorfeld des 2. Weltkrieges, über das Ministerium für Nationale Verteidigung der DDRDeutsche Demokratische Republik, den Hauptstab der NVANationale Volksarmee bis hin zur Stationierung des Kommando Heer im Jahr 2012 und auch über die Namensgeber der heutigen von-Hardenberg-Kaserne informiert.
Zur Unterstützung der Persönlichkeitsbildung wird auf Anfrage ein historischer Kasernenrundgang durch die von-Hardenberg-Kaserne angeboten.
Blick auf den Ausschnitt der Großreliefkarte (NVANationale Volksarmee), an der bis 1990 Offiziere der NVANationale Volksarmee ausgebildet wurden
Bundeswehr/PIZ Heer, Mario Bähr
Vitrine mit der Uniformjacke des Generalleutnant Hans Röttiger, dem 1. Inspekteur des Heeres (1957-1960)
Bundeswehr/PIZ Heer, Mario Bähr
Militärgeschichtliche Sammlung Kommando Heer
Von-Hardenberg-Kaserne
Prötzeler Chaussee 25
15344 Strausberg
Militärgeschichtliche Sammlung Kommando Heer
Die Sammlung ist innerhalb des Kommando Heer für seine Angehörigen frei zugänglich.
Führungen für Bundeswehrangehörige und externe Interessierte sind nach Anmeldung möglich.