Inhalt
Öffentliche Abendveranstaltung

Forschung zum Militär in Zeiten demokratischer Erosion

Berlin
bis

Wie verändert sich die Forschung zu Sicherheitspolitik und Militär, wenn politische Erwartungen und institutioneller Druck zunehmen? Und was bedeutet das für Wissenschaftler:innen, Fachzeitschriften und den Austausch zwischen Wissenschaft, Fachöffentlichkeit und Politik? Diesen Fragen gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 27. Oktober 2026 um 19:00 Uhr an der BAKS in Berlin nach.

Eine Weltkarte in der Farbe Rot gehalten, darüber gelegt eine Radaranzeige

Die Weltlage im Blick: Wie werden die Konflikte der Zukunft aussehen?

Mauritius Images

Forschung unter Druck? Sicherheitspolitik, Militär und Wissenschaftsfreiheit

Die Podiumsdiskussion nimmt aktuelle Veränderungen in der sicherheits- und militärpolitischen Forschung in den Blick. Ausgangspunkt sind Beobachtungen, dass Forschende Projekte verlassen, Publikationen verschieben oder Forschungsschwerpunkte verändern – etwa aus Sorge vor möglichen beruflichen Konsequenzen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie wissenschaftliche Zeitschriften und Redaktionen mit einem zunehmend politisierten Umfeld umgehen. Diese Frage hat nicht nur Auswirkungen auf das Publikationsgeschehen, sondern auf die Organisation von Forschung insgesamt.

Gemeinsam mit Vertreter:innen wissenschaftlicher Fachzeitschriften möchten wir diskutieren, wie politischer Druck, Selbstzensur und institutionelle Rahmenbedingungen redaktionelle Entscheidungen und wissenschaftliche Publikationspraktiken beeinflussen. Was bedeutet dies für die Wissenschaftsfreiheit? Und welche Folgen könnten diese Entwicklungen langfristig für die Forschung zu Sicherheitspolitik, Streitkräften und zivil-militärischen Beziehungen haben?

Einführung und Moderation

Moderiert wird die Veranstaltung von Janika Spannagel (FU Berlin & SCRIPTS Projekt „Science Friction: Patterns, Causes and Effects of Academic Freedom Contestations“). Sie ist ausgewiesene Expertin für Wissenschaftsfreiheit.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

Christoph Harig („Scandinavian Journal of Military Studies“)

Albrecht von Lucke („Blätter für deutsche und internationale Politik“)

Manfred Sapper (Zeitschrift „Osteuropa“)

Veranstaltungssprache: Deutsch

Die Veranstaltung richtet sich an Forschende, Studierende sowie an Interessierte aus Fachöffentlichkeit und Politik. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion ist Raum für Fragen und Austausch mit dem Publikum. Es findet anschließend ein Empfang statt. Um Anmeldung wird gebeten (s.u.).

Hinweis: Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen der Internationalen Tagung für Militärgeschichte 2026 zum Thema „Kriegsbilder und Kriegserwartungen. Vergangenheit und imaginierte Zukünfte von „Future War(fare)“ statt.

Projektteam

Dr. Armin Wagner

Dr. Ina Kraft

Dr. Dennis Werberg

 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Website der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Bitte klicken Sie hier.

 

Für Medienvertretende

Oberstleutnant Michael Gutzeit

Telefon: 0331 9714 400

ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

Forschung zum Militär in Zeiten demokratischer Erosion

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Veranstaltungsort

Die 65. ITMG findet an der BAKS in der Berlin statt.

Ein prächtiger Vortragssaal mit zahlreichen Stühlen, im Hintergrund ein Podium

Bundesakademie für Sicherheitspolitik Berlin

Ossietzkystraße 44/45
13187 Berlin

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